In Reaktion

30
Mai
2008

Toi Toi (Toi)

Explicit lyrics

Jetzt geht's los – es lässt sich kaum mehr übersehen noch überhören. Meine Wahlheimatstadt, die ich liebe, ist EURO 2008. Blumenbeete und Mittelstreifen sind mit dekorativen aus Blech gestanzten Spielerstatuetten verziert, der eine oder andere Buchsbaum präsentiert sich in Form gebracht und weiß besprüht als Fußball. Beides schreit geradezu nach Vandalismus – insbesondere der Schändung von Grünpflanzen.

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Und frühmorgens um halb Sieben erwache ich vom Klang der Hämmer – zukunftsreich! In nur etwa 200 Metern Luftlinie entsteht die Fanmeile. Schon bald wird die Ringstraße gesperrt und mein Revier zur Kampfzone. Deren besondere Kennzeichen sind für AnrainerInnen beruhigend und erschreckend zugleich. Denn rund um das Rathaus wir eine schier unglaubliche Zahl von Mobilklos aufgestellt. Ergänzt um ein mir völlig neues hoch interessantes Objekt: Das mobile Pissoir.

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Diese Stadt hat also wieder einmal vorgesorgt, so dass sich prognostizierte Hektoliter globaler alkoholischer und antialkoholischer Erfrischungsgetränke umgewandelt in internationalen Fanblasen nicht auf die Ringstraße und auch nicht in die anliegenden Grünanlagen ergießen müssen. Und doch fürchte ich, dass die Hundstrümmerln vor meiner Haustüre um menschliche Hinterlassenschaften ergänzt werden.

Besorgt blicke ich in die nähere Zukunft mit einer dieser Stadt doch sehr angepassten Haltung: So zwischen Toi Toi (Toi) und "Geht's do olle scheiss'n!"
99 mal erzählt

8
Mai
2008

“Show Us Your…Spice Collection!”

show-us-your

Gabi from The Feast Within startet a blogging event asking to show our spice collections. I'm one day too late, as I recognised today BUT I' m so proud of my spice collection - I have to show it anyway!
Edit: Gabi informed me that I was not too late - so keep Your fingers cross and visit "the feast within" tomorrow, when the winner will be announced...


Voila:
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I take it with me, whenever I cook with friends. My nephews love it.

For Rote Linsensuppe I use kurkuma, lemon pepper, koriander, chilli and whatever inspires me.....


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Zutaten für 4 Portionen:

2 mittelgroße Karotten
2 kleine Zwiebeln
1 daumengroßes Stück Ingwer
200 g rote Linsen,
2 EL Butterschmalz (Ghee)
200 g Joghurt
Zitrone
Salz
Pfeffer
1 EL Marillen- oder Orangenmarmelade
1 Liter Gemüsefond (aus allen Gemüseresten einer Woche ausgekocht, 1 Kilo Gemüse, 3 L Wasser, Wurzelgemüse plus Selleriestangen Champignons und Kirschtomaten))


Die Karotten, Zwiebel und Ingwer sehr fein würfeln und in einem Topf mit Butterschmalz glasig anbraten. Die Linsen dazu und kurz mitbraten. Gemüsebrühe dazu und bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen. Marmelade einrühren. Topf von Herd nehmen, die Linsen pürieren und Joghurt unterheben. Mit Salz, Pfeffer, Zitrone und Gewürzen nach Laune abschmecken.
203 mal erzählt

15
Apr
2008

6-Pack - Sechser Stöckchen

1. Setze einen Link zu der Person, welche dir das Stöckchen zugeworfen hat.
Sumuze warf

2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in deinem Blog.
StöckchenspenderIn verlinken, 6 Macken nennen und 6 potentielle StöckchennehmerInnen verlinken

3. Erzähle von dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.

Eins. Die meisten Blogeinträge entstehen nachts.
Zwei. Wenn ich aufwache, rolle ich, um wieder einzuschlafen, die Worte und Geschichten in meinem Kopf herum.
Drei. Meist in mehreren Nächten.
Vier. Ich erwache fast jeden Tag zwischen sechs und sieben Uhr früh.
Fünf. Dann stehe ich auf und schreib sie nieder.
Sechs. Dabei habe ich – wie jetzt – einen Löffel Sonnenblumenöl im Mund – Ja Natürlich, biologisch.


4. Stöckchen weitergeben

Bitte fangen Sie: ConAlma, MaryJanes, Audrey (und Freundin) , Anousch O., Frau Frogg, und Herr Romeo.

DontFight
222 mal erzählt

27
Feb
2008

Ge-Buch-t

Ich habe mir beim geschätzten Herrn Dr. Schein-bar ein Stöckchen eingefangen:

1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
4. Poste die nächsten drei Sätze.
5. Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.

Nun denn:

Zu seinem großen Erstaunen war seiner Mutter dieses "Geständnis" nicht peinlich, sondern es schien sie zu erleichtern. Natürlich war Markus durch dieses neue Wissen sehr aufgewühlt. Doch er wirkte stabiler und sicherer als zuvor, und er selbst fühlte sich sehr gekräftigt.

Ich halt es mit den anderen - greife zu, wer will....
384 mal erzählt

4
Feb
2008

Gewonnen, gewonnen, gewonnen

Ganz gerührt hänge ich das wohl gewählte Metaphernkärtchen von Herrn and more über meinen Schreibtisch....

karte_falscher_hase
159 mal erzählt

24
Nov
2007

Gefährlicher Zusatz

Fernsehen bildet – zumindest manchmal. So der gestrige Themenabend bei ARTE mit dem gelungenen Titel „Jetzt Onanie!“

Da ging es um – nonanet – die Lust an und für sich, wie sie hierzulande 1979 von Prima-Nina sogar im Fernsehen propagiert wurde. Das alles ist zwar interessant und führt wahrscheinlich auch zum einen oder anderen Klick auf diese Seite, was mich aber wirklich heute zum Scheiben bewegt, war die Literaturprofessorin Anne Deneys. Sie sprach über Jean-Jaques Rousseau: "Rousseau zählte zu den wenigen, die die Selbstbefriedigung ausdrücklich verurteilten… Er gebrauchte niemals den Ausdruck „Masturbation“, vielmehr sprach er vom „gefährlichen Zusatz“. Er verband diese Praxis immer mit einer Sünde, einem Laster, etwas Verbotenem, und in dieser Eigenschaft etwas Gefährlichem. Der Ausdruck „gefährlicher Zusatz“ ist höchst interessant, da Rousseau sowohl die Selbstbefriedigung als auch das Schreiben als „gefährlichen Zusatz“ bezeichnete. Beide Praktiken waren für Rousseau verwerflich, da sie die Fantasie anregten und beflügelten. ...Darin bestand also die Gefahr bei der Selbstbefriedigung. Sie regte die Fantasie, die Vorstellungskraft an, beflügelte sie und als solche hinderte sie das Subjekt daran, eine direkte Beziehung, eine natürliche Beziehung, zur Außenwelt aufzubauen.“

Und weil alles Leben nur (Dr.) Schein ist, hier noch ein Tube zum Thema.

Machen Sie es wie ich: Geben Sie sich also bitte dem „gefährlichen Zusatz" hin – so - oder so Kunisadasurimono.
195 mal erzählt

24
Aug
2007

An die Arbeit

Viel schon ist getan, mehr noch bleibt zu tun“, sprach der Wasserhahn zu dem Wasserhuhn. (Robert Gernhardt) - wie ich an anderer Stelle bereits erwähnt habe - also an die Arbeit!

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214 mal erzählt

8
Aug
2007

Ureigentliche Meditation Musik?

Am Freitagabend ist es wieder so weit – ich gehe ins große Schweigen. Naikan und Zen in BodingbachJujukinkai genauer gesagt, eine Reuemeditation. Und fast scheint es, als würden meine Geister und Dämonen gerade jetzt toben und wüten, damit ich nächste Woche auch was zu bereuen habe.

Gestern feierte ich wieder einmal einen falschen Freitag beim Erstgeborenen. Beschallung durch wunderbaren Soul, Raritäten und Kostbarkeiten aus den 50ern und 60ern, die sich seine Seele als Heimat ausgesucht haben, um weiter zu leben. Große Stimmen und Gespräche über andere große Stimmen, wie Ian Bostridge, den ich in Brittens Requiem hören durfte - Danke an meine (Ver-) FührerInnen. Dazwischen guter Rotwein und Schweigen, ein falscher Freitag mit dem richtigen Menschen.

ConAlma fällt mir ein und eine Passage aus ihrem Blog: "Ein mongolischer Schamane habe gesagt, dass er das Bestreben der Menschen im Westen, mit östlichen Methoden der Meditation weiterzukommen, seltsam und unpassend fände, wo sie doch selbst eine ureigene Meditation hätten – die der Musik." Ich spüre dem Gedanken schon seit zwei Wochen nach und langsam formt sich eine Antwort: Musik geht in die Weite, Meditation oder besser Zazen, die Meditation, die ich praktiziere, fokussiert, der Regenbogen und das weiße Licht, ein Symphonie gegen eine Silbe. Musik lenkt meine Gedanken ins Gestern, Heute, macht mich zur Beobachterin im Zeitenfluss. Zazen lenkt mich ins Hier und Jetzt und macht mich letztendlich im Sitzen zur Beobachterin im Augenblick, zur Achtsamen. Womit wir wohl bei einer Art der Eigentlichkeit wären, um die es im Dialog zwischen Steppenhund und ConAlma zu gehen scheint – wenn es eine Eigentlichkeit überhaupt anders gibt, als die uns allein eigene….

Zurück zum Jujukinkai – die Woche im Schweigen, wird keine Woche der absoluten Stille sein – Vögelgezwitscher, vereinzelte Stimmen aus der Außenwelt, seltener ein Auto und die Ötscherlandbahn werden meine Gedanken immer wieder entführen, mein Atem, der Atem der anderen, ein leises Schluchzen, ein Lachen und immer wieder Doksan, das ritualisierte Gespräch mit der Osho, die mit stahlharter Liebe die vielen sprachlichen Eitelkeiten aus meiner "Beichte" heraus hört und mich auf das Wesentliche beschränkt. Dazu das Rezitieren des Nembutsu – Namu Amida Butsu und das Herz Sutra.
Viel Klang, aber Musik?
Worte und wie viel Text?

Und noch ein Satz vom Naikan-Begründer Ishin Yoshimoto: Verführt von dem Gedanken, dass es ein Morgen gibt, lebe ich das Heute ohne Essenz.


Aus der Essenz des Gestern am falschen Freitag: Spät nachts als noch drei soulverseuchte Buben zu Gast waren, die sich in Clubs und mit Interpreten auskennen, hat der Erstgeborene die "Jazz und Lyrik"-Platte aufgelegt, die ich ihm zum digitalisieren gegeben habe: Gottfried Benn, gelesen von Gert Westphal, Jazz von Jay Jay Johnson und Dave Brubeck – das Saxophon verführt und dann plötzlich Westphals klare Stimme "In meinem Elternhaus hingen keine Gainsboroughs". Die Drei sind wie vom Blitz gerührt. Benn kannten sie nicht. Sie saugen die Worte auf. "Tristesse, die Schatten wandeln nicht nur in den Hainen" – sie notieren den Namen, sie wollen, müssen die Platte, die mich neben Doors und Clash durch die Pubertät getragen hat, haben. Eigentlich.
228 mal erzählt

14
Jul
2007

Ein Hauch von Inspiration

Ich hör Menschen atmen da und dort und überall. Da möchte ich auch noch was dazusetzen, erst Eratmetes und später dazu Angelesenes:

Every moment of MINDFULNESS,
whatever the object is:
the breath
sensations
sounds
thoughts
emotions,
every moment of simply noting
and noticing
without reactivity
without judgement
without clinging
every moment of accepting awareness of what's happening
every moment of mindfulness
helps to establish
your inner balance
and rhythm.

Joan 'Shikai' Woodward, Ottawa, 1990

Und dann noch die passende Illustration - folgen Sie diesem Aufruf!

BildrMischMaschinenBildAtem
Atem
191 mal erzählt

9
Jul
2007

Gib 8 - Stöckchen aufgelesen

Bei Dr. Yes und anderen gerne Gelesenen bin ich über ein Stöckchen gestolpert: Acht Dinge, die Sie vielleicht gar nicht über mich wissen wollen:

1. Ich schlafe fast nie ohne das Schaf
2. Wenn irgendwie möglich würze ich mein weiches Ei mit einem winzigen Stück Butter, Tabasco und Worcestershire-Sauce - was gar nicht so einfach ist im Ei! Ich rühre mit dem Messer um.
3. Ich bete zum Heiligen Parkplatzius um Parkplätze - und er erhört mich.
4. Ich sag manchmal Danke zum Bankomaten.
5. Ich bin bekennender Jonathan Richman Fan und zwinge anderen im betrunkenen Zustand meinen Musikgeschmack auf.
6. Ich ziehe neu Gekauftes sofort an.
7. Ich schlafe öfters mal bei Tisch ein – in trauter Runde.
8. Ich heule gerne aus Rührung: bei Hochzeiten, "Nur die Liebe zählt", gut gemachten Werbungen oder gerade eben, weil Freunde eine liebe Karte aus den Flitterwochen geschrieben haben.

Nehm sich das Stöckchen wer will, obwohl ich gerne 8samkeiten von Conalma, der Testsiegerin, Dr. Schein, der lyrischen SuMuze, die wahrscheinlich lieber dichtet als Stöckchen fängt, Capuccina, Schema G und meinen lieben Gästen Kubse und dfw (die können ihre 8 ruhig hier deponieren) wüsste. Kein FangZwang!
398 mal erzählt
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